Narben behandeln, Narbenwucherung

Keloid – Narbenwucherung

Mehr Wohlbefinden ohne dicke Narbenwucherungen

Narben empfinden viele Menschen an sich bereits als unschön. Wenn diese dann auch noch wulstartig hervortreten, beeinträchtigt das oft sehr das Wohlbefinden des Betroffenen.

Für den Fall, dass auch Sie etwas gegen Ihre Narbenwucherungen tun wollen, so können Ihnen unsere DERMAZENT Spezialisten in der Hautarztpraxis in München mit modernsten Methoden sehr wahrscheinlich helfen.

ENTSTEHUNG

Hypertrophe Narben und Keloide sind fibröse, gutartige Wucherungen nach Operationen bzw. Verletzungen der Haut wahrscheinlich als Folge eines abnormen Wundheilungsprozesses.

Im Gegensatz zu Keloiden bilden sich hypertrophe Narben in der Regel mit der Zeit zurück. Oft treten sie im Bereich der Brust, der Schultern, des oberen Rückens, des Nackens und der Ohrläppchen auf, seltener an Handflächen oder Fußsohlen.

Ihre Ränder sind oft gerötet und jucken. Die Ausprägung von Keloiden ist individuell, dunkle Hauttypen sind besonders betroffen. Es gibt viele Hinweise auf eine genetische Anfälligkeit. Beweise sind eine familiäre Häufung, gemeinsames Auftreten bei Zwillingen und eine höhere Wahrscheinlichkeit in bestimmten ethnischen Bevölkerungsgruppen.

THERAPIE­MÖGLICHKEITEN VON NARBEN­WUCHERUNGEN

Die Standard-Methoden zur hypertrophen Narben- und Keloid-Behandlung sind:

  • Kortisoninjektionen
  • Silikongel
  • Kompressionstherapie
  • Kryochirurgie
  • unterschiedliche Lasersysteme
  • pharmakologische Therapien
  • weiterhin Strahlentherapie und unterschiedliche chirurgische Techniken

Diese therapeutischen Möglichkeiten können, je nach Art der Narbe, als Einzeltherapie oder als Kombinationstherapie eingesetzt werden.

 

Wir verwenden in der DERMAZENT Hautarztpraxis in München die Kryochirurgie Nadel (CryoShape), die den Kern des Keloids zerstört.

Langjährige Studien haben die Sicherheit, Wirksamkeit und deutliche Reduktion des Narbenvolumens bewiesen. Der durchschnittliche Rückgang des Narbenvolumens nach einer einzigen Behandlung beträgt statistisch:

50 % an der Brust,

60 % an Rücken und Schultern und

67 % im Gesicht und an den Ohren.

Weiterhin kommt es häufig zu einem deutlichen Rückgang von subjektiven Symptomen, wie Juckreiz, Schmerzen und Druckempfindlichkeit.

BEHANDLUNGS­ABLAUF MIT DER CRYOSHAPE-­NADEL

Die Cryoshape-Nadel verfügt über ein Sicherheitsventil und eine scharfe Schneide, die die Durchdringung der oft gummiartigen und dichten hypertrophen Narben und Keloide erleichtert.

Wenn flüssiger Stickstoff in die Nadel eingeleitet wird, entwickelt sich eine Vereisung auf der ganzen Cryoshape-Nadel, wodurch das Narbengewebe vollständig eingefroren wird. Der freigesetzte Stickstoff wird in die Luft abgegeben.

Das gesunde Gewebe unter der Narbe wird dafür lokal betäubt. Danach wird die sterile Kryosonde in die Mitte der Narbe eingeführt. Nach vollständigem Einfrieren des Narbengewebes wird die Cryoshape-Nadel zurückgezogen.

Nach einem kompletten Auftauen der Narbe können leichte Blutungen aus den Durchdringungspunkten auftreten. Deshalb wird über 7 Tage ein steriler Verband auf die behandelte Narbe aufgetragen.

Nach 3-4 Stunden entwickelt sich eine Blase, die für 5-7 Tage Flüssigkeit abgeben kann.

Danach wird eine trockene Kruste entstehen, die möglichst nicht abgetragen werden sollte.

Zusätzlich sollte die behandelte Fläche vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Nach der Behandlung sollte ein Sonnenschutz (LSF 30) für die ersten 6 Monate angewendet werden.