Übermässiges Schwitzen behandeln

Hyperhidrosis – Übermäßiges Schwitzen

So kommen Sie nicht mehr so sehr ins Schwitzen

Sie gehören zu den Menschen, die eigentlich immer mehr schwitzen, als es Ihnen lieb ist, permanent und unabhängig von Temperaturen oder Tageszeit?

Über Schweißhände und Schweißfüße klagen viele der an Hyperhidrose leidenden Betroffenen, auch über ständige Achselnässe und eine schweißnasse Stirn. Aber auch andere Körperregionen können betroffen sein, denn unsere Schweißdrüsen verteilen sich unterhalb der Oberhaut über den gesamten Körper.

Jedenfalls verstehen wir absolut, dass Sie diesem unangenehmen Dauerzustand ein Ende setzen wollen. Zum Glück geht das weitaus einfacher, als Sie vielleicht jetzt noch denken!

Hyperhidrosis wird die übermäßige Schweißproduktion bezeichnet, die an einzelnen Körperstellen oder am ganzen Körper auftreten kann.

Bei der primären Hyperhidrosis liegt keine externe Ursache vor. Bei der sekundären Hyperhidrosis ist das starke Schwitzen oft jedoch eine Begleiterscheinung einer anderen Grunderkrankung, die meistens im neurologischen oder internistischen Bereich zu finden ist.

Mögliche Auslöser für eine Hyperhidrosis können z. B. sein:

• Gewichtsprobleme (Adipositas = Fettleibigkeit)
• Schilddrüsenerkrankungen (Hyperthyreosis = Überfunktion der Schilddrüse)
• psychische Erkrankungen
• Blutzuckererhöhung (Diabetes mellitus)
• Bluthochdrucksteigerung (Hypertonie)
• Krebserkrankungen
• hormonelle Umstellungen
• Einnahme von Psychopharmaka

Deshalb sollte bei verstärktem Schwitzen in jedem Fall eine körperliche Untersuchung erfolgen.

Etwa 1 – 2 Prozent der Menschen in Deutschland leiden unter übermäßige Schweißproduktion. Übermäßiges Schwitzen meint nach wissenschaftlicher Definition die Schweißproduktion von 100mg innerhalb von 5 Minuten.

Mit Hilfe eines völlig schmerzfreien Tests werden Sie in unserer Dermazent Hautarztpraxis in München schnell und einfach auf Hyperhidrosis getestet. Hierzu wird Ihnen für eine definierte Zeit lediglich ein Löschpapier an der betroffenen Stelle platziert. Die Gewichtsdifferenz des feuchten Löschpapiers gegenüber dem trockenen Löschpapier ergibt die Schwitzmenge (Gramm/Minute) und somit einen Anhaltspunkt für die Stärke des Schwitzens.

Dermatologie Labor in München

THERAPIEMÖGLICHKEITEN BEI HYPERHIDROSIS

Mit der Behandlung durch Botolinumtoxin oder durch einen operativen Eingriff bieten wir Ihnen die Möglichkeit, das Leiden durch Hyperhidrosis in unserer DERMAZENT Praxis im Zentrum von München wirksam zu behandeln.

Botulinum gegen übermäßiges Schwitzen

Botox® (Abkürzung für Botulinumtoxin) ist vielen als Faltenglätter aus der plastischen Chirurgie ein Begriff. Der Wirkstoff verhindert die nervale Schweißdrüsenstimulation und hat sich auch als schnelle und einfache Behandlung gegen überproduktive Schweißdrüsen etabliert. Botulinum kann sowohl an der Achselhöhle als auch an Händen und Füßen eingesetzt werden und ist eine schnelle und unkomplizierte Behandlungsmethode bei Hyperhidrosis.

Die Wirkung dieser sanften Behandlung hält bis zu sieben Monate an. In dieser Zeit sind die Achselhöhlen oder Hand- und Fußflächen nahezu schweißfrei. Die Schweißfunktion tritt nach Ablauf dieses Zeitraumes langsam wieder auf, häufig jedoch nicht mehr so intensiv wie zuvor.

Die Therapie kann jederzeit wiederholt werden.

Als Nachteile im Vergleich zu den operativen Therapien, die die Ursache des Problems endgültig entfernen, sind bei der Botulinum-Behandlung die Notwendigkeit der Wiederholung und auch die damit verbundenen Kosten zu nennen.

Schweißdrüsen entfernen

Die axilläre Botulinum-Therapie ist völlig nebenwirkungsfrei. Das Absaugen der axillären Schweißdrüsen schädigt keine tiefer liegenden Nerven. Die Wundheilung beträgt lediglich eine Woche.

Hautarzt Dermatologe Dr. Liebich, München
„Der von Hyperhidrosis Betroffene braucht weder eine definierbare Menge noch ein positives Testergebnis. Er erlebt jeden Tag und meist auch über Nacht, welche Einschränkungen mit der Krankheit einhergehen und was er an Lebensqualität und Wohlbefinden einbüßen muss. Doch das muss nicht sein, mittels kleiner Eingriffe beheben wir Ihr Problem.“
DR. MED. CHRISTOPH LIEBICH
Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten