Neurodermitis

Neurodermitis sollte Sie nicht mehr jucken

Sie möchten am liebsten aus Ihrer Haut fahren, weil es im Gesicht, an den Händen, Ellenbogen oder auf der Kopfhaut furchtbar juckt und die Haut schrecklich trocken ist? Das macht Sie sicher mürbe, es nervt und Sie schämen sich vielleicht auch manchmal dafür?

Wir wissen, was Neurodermitis (med. auch Atopisches Ekzem oder Atopische Dermatitis genannt) für den Körper und die Psyche bedeutet und werden alles tun, um Ihnen zu helfen!

ENTSTEHUNG VON NEURODERMITIS

Die entzündliche Hauterkrankung Neurodermitis ist „atopischen“. Das bedeutet, dass sie durch eine überschießende Immunantwort ausgelöst wird.

Oftmals sind die Betroffenen genetisch veranlagt und bekommen das Risiko einer Erkrankung von den Eltern vererbt. Die familiär auftretende Neigung zu Ekzemen beginnt häufig schon im Säuglingsalter (Milchschorf). Zudem zeigen sich wiederkehrende Ekzemschübe, speziell in Ellenbeugen oder Kniekehlen.

Gleichzeitig können auch Allergien (Heuschnupfen und Asthma bronchiale) gegen Tiere (Katze, Hund, Meerschweinchen), Nahrungsmittel (Kuhmilch, Fisch, Eier, Kernobst), Hausstaubmilben und Pollen Ursache sein.

Rund 5 % bis 15 % der Bevölkerung sind von Neurodermitis betroffen.

DIAGNOSE VON NEURODERMITIS

Die Neurodermitis erfordert eine ausführliche Befunderhebung mit anschließender gezielter allergologischer Diagnostik (Epikutan-, Intrakutan-, Prick-, Provokations-, RAST-Testung –> siehe Allergie) und eine ausführliche Beratung des Patienten im Umgang mit seiner Erkrankung.

THERAPIE­­MÖGLICH­­KEITEN VON NEURODERMITIS

Die Therapiemöglichkeiten bei Neurodermitis reichen von Cortison-Lotionen, Cremes, Salben oder auch Tabletten zur kurzfristigen Linderung bei stark juckenden Schüben. Auch Pflegesalben wie harnstoff­haltige oder ölhaltige Cremes, Salben, Bade- und Duschöle können kurzfristig zu einer Linderung der Symptome führen.

Zur längerfristigen Anwendung verschreiben wir auch Tacrolimus-Creme oder Antihistaminika bei starkem Juckreiz, Heuschnupfen oder Asthma bronchiale. Auch eine Hypersensibilisierung (siehe Allergie) kann helfen.

Synchrone Balneophototherapie (ToMeSa)

WIR SIND EIN ZENTRUM FÜR SYNCHRONE BALNEOPHOTOTHERAPIE

Unser Zentrum für synchrone Balneophototherapie existiert bereits seit 1995 und umfasst vier medizinisch ständig überwachte Therapiesysteme, inkl. Duschmöglichkeit. Bei der Balneophoto­therapie handelt es sich um die Kombination aus Salzbad und Lichtbestrahlung (UVB). Groß angelegte wissenschaftliche Studien bewiesen, dass die Wirksamkeit dieser Kombinations­therapie einer reinen UVB-Lichtbestrahlung deutlich überlegen ist.

Therapieablauf: Bei der synchronen Balneophototherapie werden Sie während eines ca. 20 minütigen Bades in 10 % originalem Toten Meer-Salzwasser gleichzeitig mit Schmalspektrum UVB-Röhren bestrahlt. Automatische Sprachhinweise führen Sie durch die Anwendung. Die hohe Konzentration von Magnesium- und Calcium Ionen aus dem Salz des Toten Meeres ist in Verbindung mit Licht sehr wirksam. Die synchrone Balneophototherapie sollte 3 – 5 x pro Woche erfolgen.

Die Therapie wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt: Insgesamt 35 Behandlungen als Block – danach muss 6 Monate pausiert werden, um dann erneut starten zu können.

Die gute Adresse:

Zentrum für synchrone Balneophototherapie
Hackenstr. 2
80332 München
Tel. 089-26024280

Excimer-Laser

Der Excimer-Laser zur Behandlung von Neurodermitis erzeugt Licht einer Wellenlänge von 308 Nanometern. Dies liegt nicht im Bereich des sichtbaren Lichtes. Es handelt sich um UVB-Strahlen. Der Laser hat somit eine ähnliche Wirkung wie selektive UVB-Bestrahlung bei 311 Nanometern. Mit ihm können alle diejenigen Hauterkrankungen behandelt werden, die auch auf konventionelle UV-Bestrahlung ansprechen:

 

Der Laser bietet gegenüber einer Bestrahlung den Vorteil, dass man sich bei der Behandlung auf das betroffene Hautareal beschränken und alle anderen Regionen aussparen kann. Hervorragend eignet sich der Laser daher für klar umschriebene Hauterkrankungen. Seine Energieleistung ist höher als diejenige von UVB-Röhren oder UVB-Hochdruckstrahlern. Die Behandlungsdauer ist im Vergleich zur konventionellen UV-Bestrahlung kürzer. 

Die Behandlung mit dem Excimer-Laser sollte zwei- bis dreimal wöchentlich erfolgen. 

Sehr gut geeignet und schnell wirksam ist der Excimer-Laser für kleinere, umschriebene oder frei ersichtliche Hautareale.

Die Nebenwirkungen der schmerzlosen Behandlung von Neurodermitis sind gelegentliche Sonnenbrände. Diese sind jedoch – da partiell – gut erträglich und in üblicherweise leichter Form sogar aus therapeutischen Gründen erwünscht.

Weitere Erfolg versprechende Behandlungsmethoden sind

  • Selektive UVA/UVB-Bestrahlung in der Lichtkabine
  • Homöopathie
  • Akupunktur
  • Ernährungsberatung
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„Unsere umfangsreichen Behandlungsmöglichkeiten entsprechen selbstverständlich immer dem Stand dermatologischer und fachübergreifender Medizinwissenschaft.“
DR. MED. CHRISTOPH LIEBICH
Facharzt für Haut- und
Geschlechtskrankheiten