Melasma

Melasma – oft unschöne Begleiterscheinung einer Schwangerschaft

Haben Sie ein Melasma, also eine vor allem bei Frauen in und nach der Schwangerschaft auftretende Hyperpigmentierung in Form von großflächigen, oft symmetrischen dunkleren Hautverfärbungen? Vielleicht im Gesicht, besonders auf den Wangen, dem Nasenrücken, der Stirn und der Unterlippe oder aber an den Unterarmen?

Dann können wir Sie zunächst beruhigen: Ein Melasma (auch Chloasma oder Schwangerschaftsflecken genannt) ist harmlos, aber eben auch unschön! Deshalb können wir gut verstehen, dass Sie die Flecken möglichst schnell wieder ganz losbekommen möchten.

EntstehungDiagnose

Die braunen oder braungrauen Melasma-Flecken entstehen durch eine erhöhte Synthese des Pigments Melanin zu 90 % bei Frauen im gebärfähigen Alter. Melasma wird meist während einer Schwangerschaft, durch die Einnahme bestimmter Antibabypillen, durch zu viel Sonneneinwirkung oder durch gewisse Medikamente ausgelöst.

Man unterscheidet drei Arten:

Das epidermale Melasma betrifft die oberste Hautschicht. Es zeigt sich als braune, deutlich abgegrenzte Verfärbung.

Das dermale Melasma liegt tiefer unter der Haut. Charakteristisch ist eine blaugraue Färbung.

Die Mischform ist eine Kombination aus epidermalem und dermalem Melasma mit braungrauer Färbung. Je tiefer das Pigment liegt, desto länger dauert die Therapie.

Die von unseren Dermazent Hautspezialisten gewählte Behandlung hängt von der Größe, der Dicke und der Art der Hautveränderung ab und wird jeweils erfolgsorientiert ausgewählt.

THERAPIEMÖGLICHKEITEN VON EINEM MELASMA

Lasertherapie

Meist erzielt man bei einem Melasma mit einer Laserbehandlung das beste Ergebnis. Unsere DERMAZENT Fachärzte arbeiten mit hochenergetischem Licht sehr präzise an den betroffenen Stellen. Dabei werden die übermäßig pigmentierten Hautzellen in der obersten oder tieferen Hautschicht zerstört – je nach Ausprägung Ihrer Symptome.

Therapiemöglichkeiten

Weitere Therapiemöglichkeiten sind das Chemical Peeling, Needling, Bleichcreme. 

Hautarzt Dermatologe Dr. Liebich, München
„In seltenen Fällen bildet sich ein Melasma nach vollendeter Schwangerschaft oder nach dem Absetzen der Antibabypille auch ohne Behandlung zurück. Dies hängt auch von der Art des Melasmas ab.“
DR. MED. CHRISTOPH LIEBICH
Facharzt für Haut- und
Geschlechtskrankheiten